Je nach deiner Zielvorstellung können die Unterrichtsinhalte im Kontrabassunterricht sehr verschieden sein. Es gibt allerdings einige Punkte, die beim Spielen und Improvisieren immer wieder auftauchen:

  • Balance des Instruments, sicherer Stand mit dem Instrument – je weniger die linke Hand Haltearbeit leisten muss, desto freier kann sie sich über das Griffbrett bewegen.
  • Spielen und Erarbeiten von Grooves, Walking-Bass-Linien etc.
    Was brauche ich, um in einer Band zu spielen? Was spielt der Bass bei einem Bossa Nova, einem 20er-Jahre-Swing oder einem Popsong?
  • Technik der linken Hand: Ich verwende neben der traditionellen 3-Finger-Technik auch Elemente der „Neuen Niederländischen Schule“, die (vor allem in höheren Lagen) die Benutzung von 4 statt nur 3 Greiffingern möglich macht, so dass dort Fingersätze wie auf dem E-Bass bzw. auf dem Cello möglich werden. E-Bassisten, die Kontrabass als Nebeninstrument spielen wollen, können so ihre gewohnten Fingersätze größtenteils beibehalten. Aber auch für „reine“ Kontrabassisten birgt die Technik viele Möglichkeiten. Mehr dazu hier.
    Technik der rechten Hand: Die rechte Hand hat großen Anteil an der Tonerzeugung, sei es mit den Fingern (pizzicato) oder mit dem Bogen (arco).Darum müssen Grundmuster auch einzeln geübt werden.
  • Technik des Übens: Üben muss sein, das weiß jeder. Was geübt werden soll. ist meistens auch klar. Aber wie übt man eigentlich? Wie oft muss etwas wiederholt werden, damit es „sitzt“? Wie lange soll geübt werden, bzw. wann ist es besser, etwas anderes zu üben oder eine Pause zu machen? Worauf soll man beim Üben achten? Wie kann man Improvisation üben? Guter Unterricht sollte auch diese Fragen beantworten, denn mit einem durchdachten Übeplan kommst du so schnell wie möglich weiter.

Darüber hinaus gibt es natürlich unzählige weitere Themen, z.B. Improvisation, in verschiedenen Stilen begleiten und solieren, mit anderen Instrumenten oder Playalongs zusammen spielen, etc….